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Thema: Weihnachts-Kurzgeschichten und Gedichte

  1. #1 Standard Weihnachts-Kurzgeschichten und Gedichte 
    elga Gast
    Hallo,
    und schon wieder ist bald Weihnachten und wir sind immer noch auf der Suche nach schönen Kurzgeschichten, die sich auf Weihnachten beziehen.

    Dieses Buch wird ca. 200 Seiten stark sein, jede Geschichte sollte nicht mehr als 10.000 Zeichen haben.

    Also - wer hat Lust auf eine "eigene Geschichte" in unserem Weihnachtsbuch?

    :kiss_3_2: Edit by Angie: Kurzgeschichten können gerne hier gepostet werden. -->siehe PN!
    Geändert von elga (12.11.2006 um 16:34 Uhr)
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  2. Admin Werbeanzeige
    ProfiWIN
  3. #2 Standard  
    Sanne36 Gast
    Hmm ich hab` zwar keine eigene Kurzgeschichte, aber nachdem hier noch niemand etwas gepostet hat, setze ich es mal hierrein:

    Wünsche für das kommende Jahr

    Immer dann,

    wenn die Liebe nicht ganz reicht, wünsche ich Dir Großherzigkeit.

    Immer dann,

    wenn Du verständlicherweise auf Revanche sinnst, wünsche ich Dir Mut zum Verzeihen.

    Immer dann,

    wenn sich bei Dir das Mißtrauen rührt, wünsche ich Dir einen Vorschuß an Vertrauen.

    Immer dann,

    wenn Du mehr haben willst, wünsche ich Dir die Sorglosigkeit der Vögel des Himmels.

    Immer dann,

    wenn Du Dich über die Dummheit anderer ärgerst, wünsche ich Dir ein herzhaftes Lachen.

    Immer dann,

    wenn Dir der Kragen platzt, wünsche ich Dir Kraft zum nächsten Schritt.

    Immer dann,

    wenn Du Dich von Gott und der Welt verlassen fühlst, wünsche ich Dir eine unverhoffte Begegnung, ein Klopfen an der Tür, ein Klingeln an der Haustür.
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  4. #3 Standard  
    Amy Gast
    Keine Geschichte, aber ein kleines Vorweihnachts-Gedicht, dass ich schön und passend finde.

    Vorweihnachtstrubel

    Grüner Kranz mit roten Kerzen
    Lichterglanz in allen Herzen
    Weihnachtslieder, Plätzchenduft
    Zimt und Sterne in der Luft
    Garten trägt sein Winterkleid
    wer hat noch für Kinder Zeit?

    Leute packen, basteln, kaufen,
    grübeln, suchen, rennen, laufen,
    kochen, backen, braten, waschen,
    rätseln, wispern, flüstern, naschen,
    schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
    was sie auch von Dir erwarten.

    Doch wozu denn hetzen, eilen?
    Viel schöner ist es zu verweilen
    und vor allem dran zu denken
    sich ein Päckchen "Zeit" zu schenken.
    Und bitte lasst noch etwas Raum
    für das Christkind unter'm Baum.
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  5. #4 Standard  
    Benutzerbild von jo_ehgahl
    jo_ehgahl ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    25.10.2006
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    163
    Ich war mal auf der angegebenen Website, von dem Verlag. Da steht so ein derber Fehler drauf... macht mich stutzig...J.
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  6. #5 Standard  
    Amy Gast
    Was für einen derben Fehler meinst du denn, gerne per Pn.
    Mit Zitat antworten  

  7. #6 Ausrufezeichen  
    Prince Gast
    Ich würde gerne eine Weihnachtsgeschichte schreiben! Komponieren ist nich so mein Ding, aber in Geschichten schreiben bin ich gar nicht mal so übel, abgesehen von der Tatsache, dass ich nicht mündig bin.
    Ist aber nicht so schlimm, ich wäre eigendlich gerne Jünger, als ich bin, um früher mit den Klavierspielen anfangen zu können... Dieses Thema kann ich höchstwahrscheinlich eher in Berufsforum veröffentlichen.
    Ich mach mich dann mal an die Arbeit!
    Besos!!!
    Mit Zitat antworten  

  8. #7 Beitrag  
    Prince Gast
    Hier meine "Kurzgeschichte"

    Der vierundzwanzigster Dezember Abend! Welch Grund zum Feiern! Überall leuchten bunte Kerzen, Hunde bellen Gartenzwergen mit Weihnachtsmütze an und süsse Pärchen beschenken sich mit zärtlichen Küssen. Bäume, die einst düst und unfreundlich aussahen, bekamen mit einen kleinen Schliff das gewisse etwas, dass einen Weihnachtsbaum ausmacht. Wo man auch hinzuschauen gedenkt, sieht man fröhliche Gesichter, herumfliegende Schneebälle und der eine oder andere Aufschrei. Im ganzen Getose fiel der kleine Hans gar nicht auf. Schweren Herzens sass er auf der Treppe, die ihn in sein warmen Haus bringen würde. In seiner Jacke eingekuschelt, schaute er zum Heilig Abend Himmel herauf.
    Hans wartete, wie es doch alle Kinder gerne machten, den Weihnachtmann, auf seinen Schlitten, wo er von den Renntieren gezogen über die Kamine fliegen würde, unmerklich reinschlüpfe und gut gelaunt die Geschenke in Rekordzeit auf der ganzen Welt verteilen würde.
    Mit einen lauten klatsch bekam Hans einen Saftigen Schneeball an den Rücken. Die Übeltäter verschwanden mit unterdrückten Lachen hinter dem Haus. Hans gab sich aber keine Mühe, sich auch nur leise zu beschweren. Mit funkelnden Augen schaute er weiter den Himmel an.

    Leere Strasse. Niemand ausser Hans war um zehn Uhr abends noch auf der Strasse, geschweige denn, sich bei dieser Kälte noch brav hinzusetzten. Hans Mutter öffnete die Tür. „Jetzt komm doch rein, mein Schatz, du musst ja frieren wie ein Eiszapfen!“, meinte sie mit mütterlicher, vorsorglicher Stimme. Doch Hans rührte sich nicht. Die sorgenvolle Frau eilte die Treppe runter, packte ihn und schleppte ihn mühselig nach drinnen. Hans wollte oder konnte sich nicht wehren. Wie eine Marionette liess er sich tun und lassen was man wollte.
    Er ging dann doch auf eigener Faust in seinen Zimmer, nach dem er eine halbe Stunde neben den Kamin sich gewärmt hatte. Dort erwarteten in schon hasserfüllt seine älteren Geschwister, Peter und Maria. Sich lächelten hinterlistig, als sie ihn die Treppe hochkommen hörten. Kaum hatte Hans das Zimmer betreten, amte Maria eine Babystimme nach und sagte: „ Hat unsere Hänschen etwa geglaubt, der Weihnachtsmann würde kommen. Ist aber nicht gekommen, ohhhhhhhh!“ Peter lachte herzhaft. Hans wurde rot. „ Es ist noch zu früh, erkommt schon noch“, gab Hans ohne grosses Vertrauen von sich. Jetzt glaubte Peter, dass es an seiner Reihe war, ihn zu Hänseln. „ Hat man dir endlich beigebracht, wie man die Uhrzeit feststellt? Na, da sind wir ja so beeinnnnnnnnnndruckt.“
    Beide lachten und Hans wurde rot. Er hatte sich nie an die Tyrannisierung seine Geschwister gewohnt. Jedes Jahr wartete er auf den Weihnachtsmann gewartete, doch nie war er gekommen. Hans stürmte aus den Zimmer und weinte. Schallendes Gelächter verfolgten ihn bis zur letzten Treppenstufe. Er setzte sich wieder draussen hin, aber dieses mal auf der zehn Meter weiter liegenden Bank. Er weinte, weinte und weinte. Die Tropfen fielen auf den Schnee, niemand war da der ihn entweder auslachen oder trösten konnte.
    Nach einer ungewissen Zeit vergingen ihn die Tränen immer noch nicht. Dann setzte sich ein Mann neben ihn und fragte: „ Warum weinst du denn, Hans?“ Hans fragte sich erst gar nicht, wer dieser Mann war und warum er seinen Namen kannte. Er überflutete den Unbekannten mit seinen Problemen. Wie er doch so lange auf den Weihnachtsmann gewartet hatte, wie seine Geschwister ihn quälten, wie alle ausser er glücklich auf der Strasse spielen konnten. Da bekam der Mann Mitleid. Er nahm aus seiner Tasche ein Taschentuch heraus. Hans schnäubste sich herzhaft. Dann ging der Mann, stieg auf einen Schlitten, gezogen von Renntieren. Hans bemerkte erst, als er gerade aufstehen wollte, was da geschah. Doch schon flog er weg, einfach weg. Und dann wusste er, wer dieser Mann gewesen war; Der Weihnachtmann...

    Sie ist vielleicht nicht wunderbar, aber trotzdem habe ich mir mühe gegeben! Hoffenedlich gefällt sie euch!
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  9. #8 Standard  
    pille Gast
    sie ist soooooooooooooooo schön geworden!!!
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  10. #9 Rotes Gesicht  
    Prince Gast
    Danke!
    Mit Zitat antworten  

  11. #10 Standard  
    Maya Gast
    ... sehr unangenehm...

    Jetzt sitze ich hier in der Firma und habe Deine Geschichte gelesen,
    und habe ganz feuchte Augen bekommen...

    Ganz wundervolle Geschichte !

    Liebe Grüsse,
    Maya
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