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Thema: Nimm Dir nur 5 min Zeit und lies den Text...

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  1. #1
    Benutzerbild von Karaya
    Karaya ist offline †impertinent sorceress†
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    Standard Nimm Dir nur 5 min Zeit und lies den Text...

    Lies dies und lass’ es auf Dich einwirken -
    dann wähle selbst, wie Du den morgigen Tag beginnen
    willst!

    Michael war so eine Art Typ, der Dich
    wirklich wahnsinnig machen konnte.
    Er war immer guter Laune und hatte immer
    etwas Positives zu sagen.
    Wenn ihn jemand fragte, wie's ihm
    ginge, antwortete er:
    "Wenn's mir besser gehen würde,
    wäre ich zwei Mal vorhanden."
    Er war der geborene Optimist.

    Hatte einer seiner Angestellten mal einen
    schlechten Tag, sagte Michael zu ihm, er solle
    die positive Seite der Situation sehen.

    Seine Art machte mich wirklich derart
    neugierig, dass ich einesTages auf ihn
    zuging und zu ihm sagte:
    "Das kann ich einfach nicht
    verstehen. Du kannst doch nicht ständig ein
    positiv denkender Mensch sein,
    wie machst Du denn das?"
    Michael entgegnete: "Wenn ich am Morgen
    aufwache, sage ich mir:
    "Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst
    wählen, ob Du guter oder schlechter Laune
    sein willst. Und ich will eben guter
    Laune sein.
    Jedes Mal, wenn etwas passiert, kann ich
    selbst wählen, ob ich der
    Leidtragende einer Situation sein oder ob
    ich etwas daraus lernen will.
    Jedes Mal, wenn jemand zu mir kommt, um sich
    zu beklagen, kann ich entweder sein Klagen
    akzeptieren oder ich kann auf die positive
    Seite des Lebens hinweisen. Ich habe die positive
    Seite gewählt."

    "Ja, gut, aber das ist nicht so
    einfach", war mein Einwand.
    "Doch, es ist einfach", meinte
    Michael,
    "das Leben besteht aus lauter
    Auswahlmöglichkeiten.
    Du entscheidest, wie Du auf gewisse
    Situationen reagieren willst.
    Du kannst wählen, wie die Leute Deine Laune
    beeinflussen.
    Dein Motto ist: Du kannst darüber
    entscheiden, wie Du Dein Leben führen
    willst."

    Ich dachte darüber nach, was Michael gesagt
    hatte.

    Kurze Zeit später verließ ich die Firma, um
    mich selbstständig zu machen.
    Wir verloren uns aus den Augen, aber
    ich dachte oft an ihn,
    wenn ich mich für das Leben entschied, statt
    darauf zu reagieren.

    Einige Jahre später erfuhr ich, dass Michael
    in einen schweren Unfall verwickelt war.
    Er stürzte etwa 18 m von einem
    Fernmeldeturm.

    Nach 18 Stunden im Operationssaal und Wochen
    intensiver Pflege wurde Michael
    mit Metallstützen in seinem Rücken aus dem
    Krankenhaus entlassen.
    Als ich ihn fragte, wie es ihm ginge,
    erwiderte er:
    "Wenn es mir besser ginge,
    wäre ich zwei Mal vorhanden. Möchtest Du
    meine Operationsnarben sehen?"

    Ich verzichtete darauf, fragte ihn aber, was
    in ihm vorgegangen sei im Augenblick des Unfalls.
    "Nun das erste, was mir durch den Kopf
    ging, war, ob es meiner Tochter,
    die bald darauf zur Welt kommen sollte, gut
    ginge.
    Als ich dann so am Boden lag, erinnerte ich
    mich, dass ich zwei Möglichkeiten hatte:
    Ich konnte wählen, ob ich leben oder sterben
    wollte."

    "Hattest Du Angst? Hast Du das
    Bewusstsein verloren?" wollte ich wissen.

    Michael fuhr fort: "Die Sanitäter haben
    wirklich gute Arbeit geleistet.
    Sie hörten nicht auf, mir zu sagen, dass es
    mir gut ginge.
    Aber als sie mich in die Notaufnahme
    rollten, sah ich den Gesichtsausdruck
    der Ärzte und Schwestern, der sagte:
    'Er ist ein toter Mann.' Und ich
    wusste, dass ich die Initiative ergreifen musste."

    "Was hast Du denn getan?" fragte
    ich ihn.

    "Nun, als mich so ein Ungetüm von
    Aufnahmeschwester mit lauter Stimme befragte
    und wissen wollte, ob ich auf irgendetwas
    allergisch sei, bejahte ich.
    Die Ärzte und Schwestern hielten inne und
    warteten auf meine Antwort.
    Ich atmete tief durch und brüllte zurück:
    'Auf Schwerkraft!'
    Während das ganze Team lachte, erklärte ich
    ihm: Ich entscheide mich zu leben.
    Also operieren Sie mich, als wäre ich
    lebendig und nicht tot."

    Michael überlebte dank der Fähigkeit seiner
    Ärzte, aber auch wegen seiner
    bewundernswerten Einstellung.

    Von ihm lernte ich, dass wir jeden Tag die
    Wahl haben, in vollen Zügen zu leben.
    Die Einstellung ist schließlich alles.

    * * * * * * * * * *
    Deshalb sorge Dich nicht um das, was morgen
    sein wird.
    Jeden Tag gibt es genug, um das man sich
    sorgen muss.
    Und das Heute ist das Morgen, über das Du
    Dir gestern Sorgen gemacht hast.

    GENIESSE DAS LEBEN, DENN ES IST DAS EINZIGE,
    DAS DU
    WIRKLICH HAST.

    (VERFASSER UNBEKANNT)
    Geändert von Zish (28.07.2010 um 16:42 Uhr)
    Die Tür zu meinem Herzen hat
    nur an einer Seite einen Griff -

    innen!!!!

    ڿڰۣ¸

  2. #2
    Benutzerbild von Heinzz
    Heinzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wie der Blickwinkel ausgerichtet ist, ist entscheidend.

    Oft glaubt man es würde sich etwas verringern, es würde auf eine unangenehme Weise etwas fehlen, man müßte sich einschränken müssen, Mangel würde das spätere Leben beherschen, ......
    Immer wieder mal im Leben zerbricht etwas, muß etwas aufgegeben werden, fällt etwas weg, ......
    Man kämpft dagegen an, doch Sachzwänge zwingen zum Akzeptieren der Situation.
    Man macht die Erfahrung das das Leben doch weiter geht.
    Und es wird genau in dem Moment wieder besser, in dem man die unabwendbare Situation akzeptiert hat.
    Die Befürchtungen erweisen sich als unzutreffend. Es geht doch weiter, sogar überraschend gut.

    Es ist sicher vernünftig sich Szenarien auszudenken die passieren können und sich entsprechend abzusichern. Aber einen unnötig großen Teil unserer Zeit verbringen wir in solchen Szenarien. Wenn man mal zwischendurch gezielt über eventuale Situationen nachdenkt und Lösungen findet, dann aber so was nicht jeden Tag wiederkaut, sondern sein Leben genießt, sich eher den Dingen zuwendet die Freude bereiten, steigert man ohne Aufwand seine Lebensqualität.

    Um so mehr man sich mit den negativen Sachen beschäftigt, um so mehr findet man auch davon. Wenn man aber sagen kann, daß man sich um das Nötige (Vorsorgeuntersuchungen, Versicherungen, ....) gekümmert hat, kann man vom Unangenehmen loslassen.

    Die eigene Welt ändert sich schnell. Wer locker drauf ist trifft auch auf weniger Wiederstand.
    Wer im anderen Menschen keinen potentiellen Feind sieht, lebt friedlicher, harmonischer.
    Wer nicht dran glaubt das nur ihm dumme Zufälle passieren, erlebt das auch nicht.
    (Jedenfalls nicht in einer übermäßigen Stärke)

    Man kann sich (so wie ich das von mir kenne) langsam, nach und nach, in eine günstige Lebensweise einfinden. Kleine positive Beispiele helfen den Weg (die Denkweise, den Blickwinkel) festzulegen. Innere Freiheit kann man sich erarbeiten.

    Das Untersuchen einer Situation nach den Möglichkeiten, verschiedenen Seiten, ist günstig.
    Will ich leiden, oder das Beste daraus machen?

    Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
    Marc Aurel


    Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung.“
    Marcel Pagnol

  3. #3
    Benutzerbild von Karaya
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    @ Heinzz...DANKE... sehr schön geschrieben!
    Die Tür zu meinem Herzen hat
    nur an einer Seite einen Griff -

    innen!!!!

    ڿڰۣ¸

  4. #4
    Benutzerbild von SchinTeth
    SchinTeth ist offline Ecce homo
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    Zitat Zitat von Heinzz Beitrag anzeigen
    Wie der Blickwinkel ausgerichtet ist, ist entscheidend.

    Das Untersuchen einer Situation nach den Möglichkeiten, verschiedenen Seiten, ist günstig.
    Will ich leiden, oder das Beste daraus machen?

    Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
    Marc Aurel
    Jap, der Blickwinkel macht vieles aus und verändert, wie man Dinge und Ereignisse wahrnimmt. Ich bin eigentlich nicht der Mensch, wie er da beschrieben wird, vielleicht bin ich eher der Pessimist aber ich versuche dennoch, immer Lehren aus Ereignissen zu ziehen und mich positiv dem Leben gegenüber zu öffnen (was sehr oft sehr schwer ist).
    Geändert von Zish (28.07.2010 um 16:43 Uhr)

    "Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden."

  5. #5
    Benutzerbild von tinkerbell
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    Eine schöne Geschichte
    Da fiel mir sofort dieses Video zu ein:
    YouTube - The Secret to You (Deutsch)
    -`ღ´- Schon ein winziger Sonnenstrahl kann viele Schatten vertreiben -`ღ´-

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