Dies ist eine sogenannte Fanfiction (wers nicht weiß einfach fragen ) zu der Serie
"K11 - Die Kommissare".
Ich habe sie ich bei einer Fanfiction-Seite gepostet und da kam es sehr gut an.
Nun habe ich mich doch entschlossen, sie auch hier zu posten.
Die Fanfiction wird mehrere Kapitel umfassen, deshalb poste ich sie auch extra und nicht
zusammen mit anderen meiner Texte.
Ich werde mich mit dem Posten danach richten, wie sie gelesen und/oder kommentiert wird.
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1. Ein Fall von Abgang (Teil 1)
„Ja ist gut. Wir kommen sofort.“
„Was ist passiert?“, fragte Michael seine Kollegin Alexandra,
die völlig aufgeregt den Telefonhörer wieder auf die Basis legt.
„Ein Banküberfall. Am Nachmittag. Man stelle sich das vor.“,
entgegnete diese und ballte die Fäuste.
„Ruhig, Alex. Wut bringt uns nicht weiter.“, versuchte Michael
sie zu besänftigen.
„Aber du musst doch zugeben, dass diese Verbrecher immer
dreister werden.“
„Das ist wahr. Aber sieh es mal positiv. Durch sie haben
wir unseren Job.“
Alexandra sah ihren Kollegen vorwurfsvoll an. Der aber achtete
nicht drauf, sondern stürmte voran, zu seinem Streifenwagen.
Gemeinsam fuhren sie zum Tatort.
Ein paar Kollegen sicherten bereits das Gebäude.
„Keine Verletzten“, vermeldeten sie.
Michael und Alexandra betreten die Bank und befragen
zunächst die Frau vom Schalter.
„Frau Knab heißt sie.“, flüsterte Michael Alexandra triumphierend zu.
„Gib nicht so an! Das hast du von den Kollegen. Und außerdem
wäre es gut, der Frau jetzt den nötigen Ernst entgegen zu bringen.“
„Sehr wohl, gnädige Frau.“, antwortete Michael seiner Kollegin ironisch.
„Frau Knab?“
„Ja die bin ich.“
„Ich bin Kriminalhauptkommissarin Rietz. Das ist mein Kollege
Naseband. Wir sind hier, um sie zu dem heutigen Banküberfall
zu befragen....“
„Natürlich sind Sie das.“, unterbrach Frau Knab Alexandras
Redefluss, was diese kurz ins Stocken brachte.
„Ok, dann sind Sie ja sicher vorbereitet, uns eine Menge über
den Tathergang zu sagen.“, warf Michael ein.
"Ja das bin ich. Aber bald nicht mehr, wenn sie noch länger
drumherum reden."
"Nun gut, Frau Knab. Aber wir verbitten uns diesen Ton." Alexandras
Stimme nahm einen forscheren Klang an. "Wie ist dieser Überfall
von statten gegangen? Was haben Sie beobachtet?"
"Der Dieb kam, mit einer Maske...maskiert...in die Bank. Er
fackelte nicht lange, zog eine Pistole, forderte die Kunden auf,
sich hinzulegen und ging zu meinem Schalter.
Da richtete er seine Pistole auf mich und wissen Sie, da
schlotterten mir so die Knie und meine Inkontinenz drohte
zuzuschlagen...aber das wollen Sie sicher nicht so genau
wissen. Also er forderte alles Geld, was in der Bank gelagert
ist. Zur Auszahlung kam es aber nicht, weil einer unserer
Mitarbeiter sofort die Polizei verständigt hat. Den können Sie
aber nicht mehr befragen, denn er ist nach Hause gegangen.
Ihm ist übel."
"Wie sah der Mann ungefähr aus?"
"Er war etwa eins achzig, relativ dünn und hatte so für einen
Dieb einen ungewöhnlich lahmen, schlacksigen Schritt...also
eher wie einer dieser Reichen, die dicke Kisten fahren, aus
denen sie kaum noch aussteigen, weil sie sich ja nur noch
damit identifizi..."
"Danke Frau Knab, das reicht fürs Erste.", unterbrachen
Alexandra und Michael.
"Ich helfe doch immer gerne."
Alexandra und Michael verließen die Bank.
"Viele Informationen haben wir aber nicht. Nur die Figur, das
Geschlecht und dass er offensichtlich sehr betucht ist."
"Mehr war aus dieser Dame eben nicht rauszukriegen, zumal
sie jemand am Anfang ja unbedingt sticheln musste.",
entgegnete Alexandra mit ruhigem, aber vorwurfsvollem Ton.
Die beiden Kollegen traten den Rückweg zum Revier an.
Während sie los fuhren, sahen sie einen Mann in Anzug, der eine
große Tasche in einen Mercedes lud. Er schaute sich anschließend
um, stieg in den Wagen und fuhr los.
"Der sieht mir verdächtig aus. Los, Alex, hinterher!!", rief Michael,
der auf dem Beifahrersitz saß.
Nach der ersten Kreuzung bemerkte der Mercedesfahrer, dass
er verfolgt wird und gab Gas. Eine Verfolgungsjagd begann, die
außerhalb der Stadt im Straßengraben endete. Aber nur für den
Mercedesfahrer und seinem Wagen. Die beiden Kommissare
blieben auf der Straße stehen, zückten die Waffen und richteten
diese auf den Mercedes.
Dessen Tür öffnete sich und heraus stieg besagter Mann, mit
erhobenen Händen.
"Bitte...ich hab doch gar nichts getan.", stammelte er.
"Los, holen Sie die Tasche vom Rücksitz!", rief Michael.
"Die schwarze?"
"Nein man, das pinke Schminktäschchen...natürlich die
schwarze." Michael wurde ungehaltener und bekam von seiner
Kollegin einen leichten Rippenstoß.
Der Mann holte langsam die Tasche aus dem Wagen und
öffnete sie auf Michaels Befehl. Er und Alexandra staunten
nicht schlecht, als sie den Inhalt der Tasche sahen.
Fortsetzung folgt
(c) by unlulov ( bzw. "Nick Name")


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