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Thema: Geschichte über eine Panikattacke

  1. #1 Standard Geschichte über eine Panikattacke 
    Mama65 Gast
    Ich habe jahrelang Panikattacken gehabt. Falls es jemanden interessiert, wie sich das anfühlt, kann er ja mal diese Geschichte lesen.

    Einkaufen gehen – (k)eine große Sache

    Nehme ich das Fahrrad oder doch lieber das Auto?

    - „Stell dich nicht so an, das Wetter ist gut. Nimm das Fahrrad!“
    - „Warum willst du es dir schwerer machen als es ohnehin schon ist. Erlaube dir ruhig, das
    Auto zu nehmen. Im Auto fühlst du dich sicherer, also nimm es auch!“
    - „Ich bin ein erwachsener Mensch, ich werde ja wohl mit dem Fahrrad fahren können.
    Einzukaufen ist ja nun wirklich keine große Sache!“

    Diese Gedanken und noch viele weitere kreisen wie wild in meinem Kopf. Bis auf diese Gebetsmühlen geht es mir eigentlich ganz gut, doch ich ahne – nein, ich weiß – sobald ich nur einen Fuß vor die Tür setze, sieht alles ganz anders aus. Ich putze mir die Zähne (mit dem Auto wird`s schon gehen), ich räume das Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine (das Wetter ist so schön, nimm doch das Rad). Ich beobachte das Telefon (warum ruft mich niemand an, dann könnte ich noch ein bisschen hier bleiben – blablabla).
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Zeit und Energie man aufwenden kann, nur um eine so simple Angelegenheit wie den Einkauf in Angriff zu nehmen. Ich hasse mich für meine Angst die schuld daran ist, dass ich mich hilflos und ausgeliefert fühle, dass ich das dringende Bedürfnis habe zu fliehen, obwohl ich nicht einmal weiß wovor, geschweige denn wohin.

    Ich schaue ein letztes Mal in den Spiegel. Eine junge Frau Anfang 30 mit flotter Kurzhaarfrisur in Jeans und T-Shirt lächelt mich an. Zufrieden mit dem, was ich sehe, will ich mich abwenden, doch ich bin nicht schnell genug. Plötzlich ziehen mich die Augen eines kleinen verängstigten Mädchens in ihren Bann. Sie flehen mich geradezu an, sie an einen sicheren Ort zu bringen, sie in den Arm zu nehmen und zu beschützen. Hilflos wende ich mich ab und gehe zu meinem Wagen.

    Ich setze mich hinter das Steuer, das sich beruhigend fest und angenehm kühl anfühlt. Ich atme noch einmal tief durch und schließe die Autotür. Das Spiel beginnt. Während ich mein Fahrzeug sicher bis auf den Parkplatz des Supermarktes lenke, spüre ich mehr und mehr, wie sich mein Kopf immer schwereloser anfühlt. Ich habe das Gefühl, gar nicht richtig da zu sein. Trotzig versuche ich dieses erste Signal zu ignorieren. Ich schnappe mir meinen Einkaufskorb, verschließe den Wagen und betrete mit zügigen Schritten den Laden. „Schnell“ und „zügig“, das sind meine Waffen in diesem Gefecht, denn ich weiß, wenn ich mich beeile und in Bewegung bleibe, kann ich die Panik in meinem Kopf einigermaßen kontrollieren.

    Ich greife nach Gurke, Paprika und Mehl, während der Boden unter meinen Füßen zu schwanken beginnt. Ich kämpfe mich weiter zu Milch und Butter, obwohl meine Beine sich wie Gummi anfühlen.

    „Das ist nur in deinem Kopf, dir ist nicht schwindelig“, versuche ich mich zu beruhigen. Doch meine eigenen Worte können mich nicht wirklich überzeugen, denn ich spüre doch den Schwindel, ich merke die Schwäche in meinen Beinen. „Da ist nichts, geh einfach weiter. Du musst nur einfach immer weiter gehen“, ermahne ich mich.

    Im Vorbeigehen beobachte ich sehnsüchtig die Menschen um mich herum. Sie suchen in aller Ruhe ihre Waren aus. Einige halten sogar noch ein Schwätzchen. Ich sehe sie, aber ich spüre sie nicht. Es ist, als ob sich eine Wand zwischen mir und dem Rest der Welt befindet oder ich mich in einer anderen Dimension aufhalte. Es ist mir unmöglich, zu ihnen durchzudringen. Niemand sieht mich in meiner Not. Die, die mich bemerken sehen wahrscheinlich eine junge gestresste Frau, die unter Zeitdruck ihre Einkäufe erledigt. „Darf ich Ihnen eine Tasse Tee anbieten? Heute können Sie unseren Tee kostenlos probieren.“ „Nein, nein, keine Zeit“, murmle ich und haste weiter.

    Mist, die Bedienung am Käsestand ist bereits mit einem anderen Kunden beschäftigt. Das bedeutet, ich muss stehen bleiben und warten. Meine Beine drohen, ihren Dienst zu versagen. Eine Panikwelle kriecht von unten meinen Körper herauf. Sie füllt meinen Magen mit Übelkeit, raubt meinen Lungen den Atem, um schließlich in meinem Kopf laut dröhnend zu explodieren. Auf meinem Brustkorb liegt ein schwerer Stein, der mir das Einatmen fast unmöglich macht.

    „Was kann ich für sie tun?“, fragt die Verkäuferin. Gar nichts, denke ich und bin im Grunde froh, dass sie nichts merkt, denn wie sollte ich meinen Zustand erklären. Meine Beine sind kräftig, mein Kopf ist gesund und ich habe sehr gute Lungen. Nur scheint mein Körper das leider zu vergessen, sobald ich das Haus verlasse. „Los, zeig dich, sag ihr, wie du dich fühlst, lass dir helfen!“, kreischt es in meinem Kopf. Ich lächle sie freundlich an und nenne den Käse, den ich möchte. Von außen wirkt die ganze Szene so normal. Aber wie könnte es auch anders sein. Soll ich vielleicht sagen, dass ich gerade eine Scheißangst habe? Was wird sie dann wohl sagen: „Aber warum denn nur? Es ist doch alles in Ordnung. Sie brauchen doch keine Angst zu haben.“ Das weiß ich auch so. In den Momenten, in denen mein Körper völlig verrückt spielt, weil mein Verstand Amok läuft, ist es mir unmöglich zu sagen, was mir fehlt und was ich brauche. Alles, was ich weiß ist, dass ich mich beeilen muss, weil ich keine Ahnung habe, wie lange ich diesen Zustand aushalten kann und ich alles tun muss, um nach Hause zu kommen, denn da geht es mir wieder besser.

    Endlich habe ich es geschafft. Ich muss nur noch die Kassenzeile überstehen, dann bin ich am Ziel. Hoffentlich komme ich schnell an die Reihe. Der Boden unter meinen Füßen schwankt bedenklich während die Kundin vor mir ihre Waren in aller Ruhe auf das Band legt. Ich möchte sie anflehen, „ich sterbe, wenn sie mich nicht vorlassen“, doch stattdessen lächle ich und warte geduldig, bis sie alles verstaut hat und ihr Geld, bis auf den letzten Cent abgezählt, der Kassiererin reicht.

    Ruhig lege ich meine Waren auf das Band, ruhig verstaue ich alles wieder in meinen Korb, ruhig zahle ich den fälligen Betrag und ruhig verlasse ich den Laden. Während ich zu meinem Wagen gehe spüre ich, wie mein Körper sich ganz langsam wieder entspannt. Mit jedem Schritt geht es mir etwas besser. Jeder Meter, der mich meinem Zuhause näher bringt, vermindert den Schwindel in meinem Kopf und verkleinert den Stein auf meiner Brust.

    Zuhause angekommen, stelle ich den Wagen ab, verstaue die Lebensmittel und spüre, wie sich dort, wo noch vor wenigen Minuten eine wilde Schlacht tobte, jetzt ein Glücksgefühl ausbreitet. Ich habe trotz der großen Angst meinen Einkauf erledigt. Ich habe gewonnen, nicht die Panik. Obwohl es im Grunde nur um eine alltägliche Aufgabe geht, bin ich ein bisschen stolz auf meine Leistung. „Normale Menschen“ würden wahrscheinlich Fallschirmspringen oder hohe Berge besteigen, um sich so zu fühlen, wie ich gerade. Was soll`s .

    Ich schaue aus dem Fenster. Schüler fahren mit ihren Fahrrädern vorbei, zwei Frauen gehen mit ihren Hunden spazieren; genau der richtige Tag, um Bummeln zu gehen und im Straßencafé ein Eis zu essen. Ich schaue aus dem Fenster. Hoffentlich muss ich das Haus für heute nicht noch einmal verlassen….
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  2. Admin Werbeanzeige
    ProfiWIN
  3. #2 Standard  
    Benutzerbild von Mary-Lou
    Mary-Lou ist offline Administrator Administrator
    Registriert seit
    13.04.2007
    Ort
    NRW
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    13.834
    Ich muss ehrlich sein, ich weiß da keinen Rat, außer das du mit einem Psychologen sprechen solltest, aber ich glaube das machst du schon oder??.

    Ich muss aber auch sagen, das ich es bewundere, wie du mit deinen Ängsten umgehst und dich nicht unterkriegen lässt.

    Und ich möchte auch noch sagen, das ich deine "Geschichten" sehr gerne lese, weil du eine wunderbare, lebendige Art zu schreiben hast.
    Das kann nicht jeder und ich finde das wunderschön.
    Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber man fühlt mit, sieht es förmlich vor sich.
    Du solltest alles mal zu Papier bringen und ein Manuskript draus machen und dies mal bei einem Verlag vorstellen. Denke deine Erfahrungen können bestimmt auch anderen Menschen helfen.
    "Das Management steht für eine freundliche Übernahme nicht zur Verfügung."

    Josef Ackermann ( *07.02.1948 ), Bankier, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank.

    -------------

    Bin nicht weg - sondern bin nur nicht immer da

    Informationen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch rund um Gesundheit und mehr gibt es unter www.forum.patientenblick.de
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  4. #3 Standard  
    Mama65 Gast
    Vielen Dank für Dein Feedback. Ich kann mittlerweile sagen, dass ich die Angstattacken überwunden habe. Es hat zwar insgesamt 10 Jahre gedauert, aber ein Entwicklungsprozeß - und so sehe ich die Sache - dauert nun mal. Heute geht es mir besser als je zuvor. Ich habe die Geschichte geschrieben, um "Nicht-Betroffenen" die Möglichkeit zu geben, eine Vorstellung davon zu bekommen wie sich so etwas anfühlt. Vielen Dank auch für Dein Kompliment über meinen Schreibstil. Ich würde gerne mal etwas veröffentlichen, habe aber überhaupt keine Ahnung wie ich das anstellen soll.
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  5. #4 Standard  
    walli Gast
    Liebe Mama 65,
    das hat mich sehr berührt.Ich habenicht zuletzt seit dem ich hier im Forum bin,mein Verhalten gegenüber anderen noch mehr verfeinert,weil ich jetzt,wenn jemand mir begegnet, dessen Verhalten ich erst nicht deuten kann ,überlege,ob es ihm psychisch grad schlecht geht.
    Ich habe so ein Verhalten 2005 extrem entwickelt.Da bin ich auf Arbeit zusammengesackt,auf einmal ging gar nichts mehr.Habe ich früher Menschen,die ihre Wohnung nicht verlassen können,als Spinner abgetan,habe ich plötzlich selbst das Rausgehen immer weiter hinausgezögert.Habe Vorräte angelegt um möglichst selten einkaufen zu müssen.Ich fahr nicht Auto,bin auf Bus und Bahn angewiesen.Immer wenn viele Leute auf den Bahnhof waren,dachte ich unsichtbar zu sein.Ich bin zwar nicht sehr groß(1,57m.)aber pummelig und trotzdem hatte ich das Gefühl alle sehen über mich drüber und bemerken mich erst wenn sie im Begriff sind mich umzurennen.Ich hab dann die Flucht ergriffen und kaum noch Luft bekommen:Warum hat der mich angerempelt.Man muß mich doch sehen!Irgendwann bin ich wie ein Hase zickzack gelaufen immer bemüht allen auszuweichen.Jetzt versuch ich klar zu kommen,klappt aber noch nicht lange,indem ich Menschen,die mich anrempeln anstrahle und den Spruch anbringe:Kleine übersieht man.
    Wenn jemanfd sehr laut oder agressiv auftritt,auch wenn`s mich überhaupt nicht betrifft,gerate ich immer noch in Panik.Ich muß dann weg,raus bis er weg ist.
    Ich glaube nicht,daß ich das ändern kann-
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  6. #5 Standard  
    Riza Gast
    Liebe Mama65,
    ich habe deine andere Geschichte etwas kritisiert.
    Diese gefällt mir dagegen sehr!
    Man konnte sich sehr gut hineinversetzen.
    Vielen Dank dafür!
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  7. #6 Standard  
    Mama65 Gast
    für Walli

    Natürlich kannst du da ändern! Lass dir einfach helfen. Ich habe eine Therapie bei einer Kinesiologin gemacht und unterstützend mit einer Homöopathin gearbeitet. So hatte ich etwas für meinen Kopf, um zu verstehen warum ich bin wie ich bin und etwas für meinen Körper (Homöopathie), um wieder ins Lot zu kommen. Ich empfehle dir wirklich, such dir einen Therapeuten, egal ob Lebensberater, Psychologe oder ähnliches. Wenn du dich das traust, wirst du dich wundern, was für ein toller Mensch du eigentlich bist. Mir ist es so ergangen. Viel Glück
    Geändert von Mama65 (30.10.2009 um 08:53 Uhr)
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  8. #7 Standard  
    walli Gast
    Danke,
    Du kannst,wenn Du magst,meine Erfahrung mit Therapeut unter dem Thread Depressionen nachlesen.Das steckt mir noch derart in den Knochen,daß ich es mehr oder weniger mit Selbsttherapie versuche.
    Ich schaff es Menschen,bevor sich mich umrennen,anzulächeln,dann ist der Bann gebrochen und ich hab schon viel Nettes dabei erlebt.Dadurch fühle ich mich natürlich besser,wertvoller.Bei ganz aggressiven oder kranken Menschen,wir haben hier eine Frau,die ständig mit einem Unsichtbaren schimpft und schreit,klappt das nicht.Da kann ich nur weg-Ich bin dann wie unter Schock,weil ich Angst bekomme,wenn ich seh wie wieviele Menschen total krank sind.Diese Frau kommt in den Bus,setzt sich in eine leere Viererreihe und fängt dann an zu schreien:Ich bring Dich um,Du A.....Ich laß mich von Dir nicht mehr foltern.Beim ersten Mal war ich total perplex.Ein Mann erzählte mir dann das das immer so ist und machte das typische plem-plem Zeichen.Durch Zufall mußte ich zusammen mit ihr aussteigen und sie dreht sich um und brüllte wieder los- Ich konnte nur noch weg.Ich hätte gern ihr geholfen,aber das hätte ich nicht gekonnt. Ich hatte einfach Angst bis hin zur Atemnot.
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  9. #8 Standard  
    Mama65 Gast
    Walli, ich habe unter Depressionen nichts gefunden. Ist dir bewusst, was dir Angst macht, wenn du merkst, dass andere Menschen krank sind? Vielleicht bringt es dich einen Schritt weiter, wenn du, in einer sicheren Umgebung, einmal versuchst zu ergründen, welche Angst das ist und woher sie kommt. In der Regel liegt unter der Angst ein negatives oder unangenehmes Gefühl, das man auf keinen Fall spüren will. Es ist so unangenehm, dass man noch besser die Angst aushalten kann. Wenn es dir nun gelingt, dieses Gefühl zu finden, veringert das deine Angst, denn es ist leichter zu kämpfen, wenn man seinen "Feind" kennt. Und der "Feind" ist nicht deine Angst. Das ist nur ein Schutzmechanismus. Auch die Menschen um dich herum sind eher harmlos. Sie tragen nur dazu bei, dass du an dein unangenehmes Gefühl erinnert wirst. Dieses Gefühl löst soviel Stress in dir aus, dass du nur noch Angst hast und am liebsten weglaufen möchtest. Kennst du meinen Aufsatz "Gefühle-das Abenteuer meines Lebens"? Er steht im Threat Familie.
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  10. #9 Standard  
    Mama65 Gast
    Sorry Walli, habe gerade noch einmal auf die Seite geschaut. Da klang es für mich so, als wenn du gute Erfahrungen gemacht hättest...
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  11. #10 Standard  
    Hertimo Gast
    Mama 65 und Walli.

    Eure Geschichte hätte auch meine sein können.
    Das einzigste was daran noch fehlt, ich hatte
    starke Schmerzen im unteren ,linken Bauch.
    Alle tippten auf Blinddarm. Ich war zu der Zeit die
    gesündeste Frau in der ganzen Gegend.
    Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt, bis ich zufällig an
    eine Ärztin geriet , die sich damit auskannte.
    Und es hatte mich beruhigt--die Krankheit hatte einen Namen---
    ich war keine Spinnerin mehr.
    Ich war dann zwei Jahre bei einem Facharzt in Behandlung.
    Dann war ich zwar immer noch nicht frei von Angstattacken,
    aber ich konnte besser damit umgehen.
    Heute halte ich davon fern , was mir Unbehagen bereitet,
    viele Menschen , Fahrstühle, nach möglichkeit sowie Kellerräume .
    Ich kann soweit sagen , das ich es gut überwunden habe.
    Als mein Mann vor zwei Jahren starb , hatte ich Angst , es kommt zurück.
    Aber durch meinen/unseren Hund , der ja nun auf mich angewiesen war,
    habe ich alles gut verkraftet.
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